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vipur & Fitness im Büroalltag

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vipur – immer in Bewegung

Der Arbeitsalltag für uns Menschen hat sich in den letzten 150 Jahren in vielerlei Hinsicht stark verändert. Die vergangenen Jahrzehnte sind immer mehr von sitzenden Tätigkeiten geprägt worden. Durchgehend vor dem Monitor verweilen ohne viel Abwechslung, ist für viele im Büroalltag zu einer Normalität geworden. Das bleibt jedoch nicht ohne Konsequenzen, so reichen die Auswirkungen von Beschwerden im Nacken- und Rückenbereich über Kopfschmerzen bis hin zu Energie- und Konzentrationsverlust. Leicht vergisst man dabei, dass die Gesundheit das wichtigste Gut eines Menschen ist, sowohl körperlich als auch psychisch.

Hier haben wir uns als vipur zur Aufgabe gemacht, eben diese Gesundheit unserer MitarbeiterInnen langfristig zu erhalten und zu stärken, ohne dabei große Eingriffe in effiziente Arbeitsprozesse vorzunehmen. Um eine langfristige Wirkung für ein gutes Gesundheitsverständnis zu erzielen, muss auch unter den MitarbeiterInnen ein Bewusstsein geschaffen werden. Bewegung soll während der Arbeitszeit nicht als vergeudete Zeit wahrgenommen werden, sondern als eine Ergänzung und als ein Hilfsmittel für ein gesünderes Leben unserer MitarbeiterInnen gesehen werden. Daher haben wir uns überlegt, wie man die körperliche Fitness fördern kann.

 

Nachhaltige Auswirkungen – Bewegung als Mehrwert in allen Bereichen

Für uns sind unsere Mitarbeitende der treibende Motor bei vipur. Deswegen lag es uns von Anfang an nahe, den Büroalltag nicht nur produktiv, sondern auch nachhaltig zu gestalten. Somit war es in diesem Kontext besonders wichtig für uns, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Belastung im Arbeitsalltag am Schreibtisch reduzieren, um so unsere Gesundheit langfristig bestens zu erhalten. Aus diesem Grund haben wir bereits früh erkannt, dass wir in diese Bereiche mit Rücksichtnahme auf die Individualität des Körpers investieren müssen.

Daher zählen ergonomische Sessel mittlerweile für alle Arbeitsplätze zu unserer Grundausstattung, welche auf die körpereigenen Unterschiede unserer MitarbeiterInnen persönlich angepasst werden können. Passend dazu haben wir höhenverstellbare Tische und Monitore mit den dazugehörigen ergonomischen Tastaturen und Mäusen erworben. Das Ziel dahinter war es, die Grundlage für Bewegungsabwechslung zu schaffen, ohne dass es einen zusätzlichen Mehraufwand benötigt. Für eine weitere Abwechslung sorgen auch unsere Stehmatten. Diese haben den Sinn, einen unstabilen Untergrund zu simulieren und somit den Körper im aufrechten Zustand durchgehend leicht zu aktivieren, um dadurch die Muskulatur gerade im Wirbelsäulen- und Nackenbereich zu fördern.

Durch einen wortwörtlich „bewegten Arbeitsplatz“ sichern wir die Stabilität der Arbeitsabläufe und können konstant bessere Leistungsaktivität bei unseren MitarbeiterInnen gewährleisten.

Mit diesen gezielten Maßnahmen, den Arbeitsplatz ergonomisch individuell anpassen zu können, vermeiden wir langfristige Probleme wie Produktivitätsverlust und körperliche Beschwerden.

 

Weniger ist oftmals mehr – Pausen machen

Was sich zunächst widersprüchlich anhört, da Zeit oft als Geld betitelt wird, zeigt sich jedoch bei genauerem Hinsehen als äußerst wirkungsvoll. Für eine kurzfristige Lösung haben nämlich Geh- und Stehpausen eine wundersame Wirkung auf Körper und Geist.

Hilfreich dafür ist ein sowohl praktischer als auch leicht einsetzbarer Ansatz, die sogenannte „40-15-5 Regel“ – diese besagt folgendes:

  • 40 Minuten sitzen
  •  15 Minuten stehen
  •   5 Minuten gehen

 

Gerade mit höhenverstellbaren Tischen wie bei uns im Büro, lässt sich diese Dynamik ganz einfach in den Arbeitsalltag einbringen. Alternativ kann man auch kleine Routinen über den Tag verteilt einbauen.

Als kleiner Input hier ein paar Tipps:
Regelmäßiger Haltungswechsel, da es nicht die eine richtige Position gibt, sondern die Variation den wichtigen Unterschied macht. Aufstehen, ein Glas Wasser holen oder einen Caffè und währenddessen mit den Schultern kreisen und den Kopf sanft hin- und her rollen, um die Gelenke nicht versteifen zu lassen. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle auch, die Bedeutung der regelmäßigen Flüssigkeitszufuhr während eines Tages. Am besten einen hübschen Krug Wasser mit Zitronenscheiben oder anderen Früchten neben sich am Arbeitsplatz hinstellen und mehrmals am Tag frisch auffüllen, so gelingt es oft am einfachsten.

Doch macht es einen wesentlichen Unterschied, wenn man all diese Tipps beherzigt? Die Antwort lautet „ja“, denn der Zusammenhang für all diese „Übungen“ ist leicht erklärt. Wenn der Körper in Bewegung ist, zirkuliert das Blut mehr als in sitzender Position, wodurch eine bessere Sauerstoffversorgung erreicht wird, auch im Gehirn. Daher ist es sinnvoll gerade bei kognitiv anspruchsvolleren Aufgaben diese Regel anzuwenden, um ein Ermüden im Laufe des Tages zu vermeiden.

Entscheidend ist wie so oft nicht die Intensität, sondern die Frequenz, um eine konsequente Entwicklung und eine gute Prävention zu gewährleisten.

 

Wir als vipur – wie unser Alltag aussieht

Gerade zu Frühlingsbeginn und in Kombination mit dem einen oder anderen Neujahrsvorsatz sind wir noch immer motiviert, mehr auf unseren Körper zu achten, doch wir alle haben bestimmt schon die Erfahrung gemacht, dass diese Motivationsschübe im Laufe des Jahres oft verblassen können. Daher ist es wichtig, einfache und umsetzbare Regeln zu finden, welche ohne große Veränderungen in den Alltag integriert werden können. Hierbei half uns als Firma das Wissen, welches ich, Simon Kratochvil, im Zuge meiner Ausbildung zum staatlich geprüften Sportinstruktor, erwerben konnte.

Ein erster Schritt beginnt bei uns bereits vor der eigentlichen Arbeit, nämlich mit dem Weg zum Büro. Sobald die Temperaturen es zulassen, fahren einige unserer MitarbeiterInnen mit dem Rad in die Firma, wo wir auch Abstellplätze in unserem Büro bereitstellen. Diese 20 bis 40 Minuten, je nach gefahrenem Weg, dienen dabei nicht nur als Anreise, sondern auch als ein aktiver Start in den Tag. Wer nicht mit dem Rad in die Arbeit fährt, kann eine positive körperliche Tätigkeit bereits durch kleine Anpassungen im Alltag erzielen, nämlich Stiegen steigen anstelle der Rolltreppe nehmen, eine U-Bahn-Station früher aussteigen und zu Fuß gehen. Es ist egal, wie man in die Arbeit kommt, solange der bereits gewählte Arbeitsweg bewusster für körperliche Aktivitäten genutzt wird.

Im Büro selbst arbeiten wir mit Bewegungsankern. Diese stellen wiederkehrende Momente im Arbeitsalltag dar, die für aktive Bewegung verwendet werden. Dafür nutzen wir zum Beispiel die bereits genannte 40-15-5 Regel, gehen oder stehen während Telefonaten und wir erinnern uns gegenseitig, immer wieder die Position zu wechseln, um ein Versteifen der Muskulatur und Gelenke zu verhindern. Unser Ziel ist es, nicht mehr Aufgaben zu unserer Zeit hinzuzufügen, da auch für uns der Tag begrenzt ist und Zeit unser kostbarstes Gut.

Unser Ziel ist es, in unsere bereits eingeschweißten Arbeitsabläufe Mikrobewegungen einzubauen und Bewegungsabläufe zu automatisieren, um langfristig eine spürbare Veränderung herbeizuführen für Körper, Kopf und Team.

 

Bis zum nächsten Mal und immer schön geschmeidig bleiben wünscht,

Simon Kratochvil und das vipur Team